Fragen und Antworten zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

 

Nachfolgend haben wir für Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen sowie Links zu weiterführenden Informationen wichtiger Behörden und Instituten zusammengestellt.

Gemeinsam schaffen wir das. Bleiben Sie gesund!

  • Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

    Sollten Sie den Verdacht einer Coronavirus Infektion haben und unter Fieber, Husten oder Atemnot leiden, bleiben Sie zu Hause und halten Sie einen Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Menschen.

    Nehmen Sie telefonischen Kontakt zu einem Arzt auf oder wenden Sie sich an das Gesundheitsamt. Über unseren Link finden Sie das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

  • Wen gilt es bei einer Erkrankung oder im Verdachtsfall zu informieren?

    Im Falle einer Erkrankung informieren Sie unverzüglich Ihren Arbeitgeber und die medizinische Einrichtung, in der Sie tätig sind.

    Bei einem Verdachtsfall informieren Sie Ihren Arbeitgeber, die medizinische Einrichtung, in der Sie tätig sind und das zuständige Gesundheitsamt. Nur so kann gewährleistet werden, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden und die Fürsorgepflicht für alle Arbeitnehmer gesichert wird.

  • Was geschieht bei einer nachgewiesenen Coronavirus Erkrankung und wenn behördliche Quarantäne oder behördliches Tätigkeitsverbot besteht?

    Bei einer nachgewiesenen Coronarvirus Erkrankung mit positivem Testergebnis werden Sie mit ziemlicher Sicherheit krankgeschrieben. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist vom Arzt auszustellen und an den Arbeitgeber weiterzuleiten. Auch eine schriftliche Bestätigung der Quarantäne ist dem Arbeitgeber vorzulegen.

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dazu:
    Leidet eine Person an durch das Coronavirus verursachten Erkrankungen oder besteht der Verdacht einer Infektion mit diesem Virus, kann die zuständige Gesundheitsbehörde Quarantäne im Sinne des § 30 Infektionsschutzgesetz (IfSG) anordnen. Es ist unerheblich, ob ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt ist oder nicht. Vielmehr reicht es aus, wenn Symptome bestehen, die das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vermuten lassen. In diesem Zusammenhang wird dem Arbeitnehmer oft auch behördlich untersagt, arbeiten zu gehen (berufliches Tätigkeitsverbot, § 31 IfSG).

    Dem Arbeitnehmer steht dann für 6 Wochen ein Entschädigungsanspruch zu. Dieser ergibt sich aus § 56 IfSG und richtet sich nach dem Verdienstausfall. Es gilt das sogenannte Lohnausfallprinzip, d.h. der Arbeitnehmer erhält das Arbeitsentgelt, das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit nach Abzug der Steuern und der Beiträge zur Sozialversicherung zusteht.

  • Wie verhalte ich mich, wenn ich auf dem Weg zum Ort der Vertretung in eine Kontrolle gerate?

    Melden Sie sich bei uns. Sie erhalten unverzüglich eine Bestätigung für Ihren Einsatz per Mail. Halten Sie außerdem Ihren Personalausweis und eine Kopie Ihres Einsatzvertrages bereit.

  • Was geschieht, wenn in der medizinischen Einrichtung meiner Vertretung eine Erkrankung auftritt?

    Hier gilt, was bei allen Erkrankungen gilt: Die Vertretung  ist anzutreten. Die bloße Sorge vor einer möglichen Ansteckung berechtigt nicht, ohne ausdrückliche Genehmigung der Arbeitgebers, der Arbeit fern zu bleiben.

  • Was passiert, wenn ich meinen Arbeitsplatz nicht erreichen kann, etwa weil Bahnen und Busse nicht fahren?

    Kann der Beschäftigte aufgrund von allgemein angeordneten Maßnahmen seinen (unbelasteten) Arbeitsplatz nicht erreichen und somit seine Arbeitsleistung nicht erbringen, hat er grundsätzlich keinen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung der vereinbarten Vergütung. Denn der Arbeitnehmer trägt das Risiko, dass er zum Betrieb als seinem Arbeitsort gelangt (sog. Wegerisiko).

Weiterführende Links zum Thema Coronavirus (SARS-CoV-2)